12. Schachturnier - 11.10.2014 von 14-18.00 Uhr

(Haus des Gastes, EG)

 

4,5 Stunden kämpften 14 Allrounder um die Punkte, bei vielleicht 10 Minuten Pause insgesamt. Kompliment v. a. an den Jüngsten, Paul von Wahlert (10 Jahre). Da fast alle ohne Turniererfahrung waren, wunderten sie sich, wie schweißtreibend Schach mit Uhr unter Wettkampfbedingungen sein kann. Der Dank geht an Peter Schiegg und die Schachfreunde als Gastgeber in ihren "Hallen" für die Orga und Durchführung!

 

 

 

 

Vor allem beim wohl spannendsten Spiel um Platz 3 in der letzten der 13 Runden zwischen Peter Eichele und Volker Bracke ging es am Ende nur noch um 10 Sekunden Zeit. Das Spiel wurde remis gewertet, da man mit einem Turm und einem Randbauern nicht mehr gegen einen Turm gewinnen kann - deshalb zählt in diesem Fall die Zeit nicht mehr! Siehe Photo der letzten 10 Sekunden!

 

 

 

 

Gewonnen hat letztlich wie zu erwarten der einzige aktive Mannschaftsspieler der Schachfreunde Stephan Müller vor Robert Mestel, der überraschend gegen Luca von Wahlert durch eine Unachtsamkeit KO ging. Er konnte aber doch über die restlichen Spiele die Nerven bewahrte. Dritte wurden mit exakt gleichen Spielergebnissen wie oben erwähnt Volker Bracke mit Peter Eichele. Siegerphoto v.l.n.r.: Peter Schiegg (Organisation, Ausrichter), Peter Eichele, Stephan Müller, Robert Mestel. Vorne: Paul von Wahlert, immerhin schon Vorletzter.

 

Ergebnisse:

 

Rang

Teilnehmer

S

R

V

Punkte

SoBerg

Siege

Allrounder-
Punkte

1.

Müller,Stephan

13

0

0

13

78

13

100

2.

Mestel,Robert

11

0

2

11

63

11

93

3.

Eichele,Peter

10

1

2

10.5

51.25

10

86

3.

Bracke,Volker

10

1

2

10.5

51.25

10

86

5.

Fischer,Alfred

8

0

5

8

32

8

72

6.

v.Wahlert,Jochen

6

2

5

7

25.25

6

65

7.

Dorn,Claus

6

1

6

6.5

24

6

58

8.

Röhr,Julian

5

2

6

6

24.75

5

52

9.

Mestel,Luis

5

1

7

5.5

16.5

5

45

10.

von Wahlert,Luca

3

2

8

4

16.5

3

38

11.

Barth,Simeon

2

3

8

3.5

11.25

2

31

12.

Rieß,Rene

2

3

8

3.5

8.75

2

24

13.

von Wahlert,Paul

0

2

11

1

5

0

17

14.

Amann,Harald

1

0

12

1

1

1

10

 

 

Kreuztabelle: Jeder gegen Jeden - Alle Ergebnisse!

 

 

Nr.

Teilnehmer

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

Punkte

SoBerg

Siege

 

1.

Müller,Stephan

 

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

13.0

78.00

13

 

2.

Mestel,Robert

0

 

1

1

1

1

1

1

1

0

1

1

1

1

11.0

63.00

11

 

3.

Eichele,Peter

0

0

 

½

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

10.5

51.25

10

 

4.

Bracke,Volker

0

0

½

 

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

10.5

51.25

10

 

5.

Fischer,Alfred

0

0

0

0

 

1

1

0

1

1

1

1

1

1

8.0

32.00

8

 

6.

von Wahlert,Jochen

0

0

0

0

0

 

1

½

½

1

1

1

1

1

7.0

25.25

6

 

7.

Dorn,Claus

0

0

0

0

0

0

 

1

1

1

1

1

½

1

6.5

24.00

6

 

8.

Röhr,Julian

0

0

0

0

1

½

0

 

1

1

0

½

1

1

6.0

24.75

5

 

9.

Mestel,Luis

0

0

0

0

0

½

0

0

 

1

1

1

1

1

5.5

16.50

5

 

10.

von Wahlert,Luca

0

1

0

0

0

0

0

0

0

 

½

½

1

1

4.0

16.50

3

 

11.

Barth,Simeon

0

0

0

0

0

0

0

1

0

½

 

½

½

1

3.5

11.25

2

 

12.

Rieß,Rene

0

0

0

0

0

0

0

½

0

½

½

 

1

1

3.5

8.75

2

 

13.

von Wahlert,Paul

0

0

0

0

0

0

½

0

0

0

½

0

 

0

1.0

5.00

0

 

14.

Amann,Harald

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

1

 

1.0

1.00

1

 

 

Anmeldung:

Die ersten 36 Anmeldungen spielen mit (Männer, Frauen, Kids ab ca. Jahrgang 2003);

Anmeldungen bis zum Vorabend 10.10., 20.00 Uhr an robert.mestel(at ) online.de; falls jemand früher Vereinsspieler war, bitte wegen der Setzliste melden.

Voraussetzungen: Beherrschung der Schachregeln inkl. "en passant" schlagen, "berührt, geführt" und 3-fache Zugwiederholung!

 

Gespielt wird mit Profi-Brettern und digitalen Schachuhren nach dem "Schweizer System", d. h. je mehr Teilnehmer dabei sind, desto kürzer werden die Partien. Ca. 2x10-15 Min. sind geplant.

Von allen Teilnehmern wird Disziplin erwartet, d. h. nur kurze, festgelegte Pausenzeiten!

Konkretere Regeln und Rahmenbedingungen:

Modus:
Var.A: 11 Runden Schweizer System: 10 min./Spieler+Partie = 3,5 h
Var.B: 9 Runden Schweizer System: 15 min./Spieler+Partie = 4,5 h
Var.C: 7 Runden Schweizer System: 20 min./Spieler+Partie = 4,5 h
Schwarz/Weiß wird gelost, Weiß beginnt die Partie.
Regeln (Spielleiter Peter Schiegg):
- berührt geführt, allerdings, wenn es offensichtlich ist, dass nicht
die Absicht bestand die Figur zu ziehen (z.B. wenn aus Versehen eine Figur umgestoßen wurde)
dann darf man natürlich eine andere Figur ziehen. 
- möchte man eine Figur zurechtrücken, dann muss dies vorher angekündigt
 werden: "Ich rücke zurecht" 
- Ist ein Zug nicht möglich, darf ein anderer Zug ausgeführt werden,
solange die Uhr nicht gedrückt wurde ((die Ergänzung könnte man auch weglassen,
je nachdem wir streng ihr spielen wollt))
- ein unmöglicher Zug verliert ((nur bei strengen Regeln))
- Es wird abwechselnd gezogen (Weiß beginnt)
- Nach der Ausführung des Zuges wird mit der gleichen Hand die Uhr gedrückt
((die Regel könnte man auch weglassen))
- "Schach" und "Garde" muss nicht angekündigt werden
- Die Partie ist beendet wenn:
1. Ein Spieler Schachmatt ist,
2. Wenn ein Gegner aufgibt,
3. Wenn sich beide Spieler auf ein Unentschieden verständigen,
4. Wenn die Zeit fällt
5. Bei einer Patt-Stellung
 
- wird ein regelwidriger Zug gezogen, wird der Zug zurückgenommen
- bei mehrmaligem Auftreten bekommt der Gegner eine Zeitgutschrift
- bei einer Reklamation (z.B. regelwidriger Zug) kann die Uhr angehalten werden
- Während des Spiels herrscht Turnierruhe

Zudem:

1.       Wird ein unmöglicher Zug durchgeführt und die Gegner sind sich einig, dass es ein unmöglicher Zug ist, wird der Zug zurückgenommen und die Uhr desjenigen wieder in Gang gesetzt. Es muss dann natürlich, sofern es möglich ist, mit dieser Figur gezogen werden (berührt geführt). Andernfalls darf eine andere Figur gezogen werden.

2.       Die Gegner sind sich nicht einig: Die Uhr wird angehalten, und der Schiedsrichter entscheidet.

3.       Sollte es mehrmals in einer Partie vorkommen, dass unmögliche Züge durchgeführt werden, kann der Gegner reklamieren (Uhr anhalten). In diesem Fall kann eine Zeitgutschrift gewährt werden. (z.B. + 2min.)

 

Dieses Turnier machen möglich:

Stephan Müller (Photo dritter von links) und die Schachfreunde Bad Grönenbach (Photo vom 16.8.13 von einem Simultanturnier von 15 örtlichen Schachspielern gegen die deutsche Kaderspielerin Ekatarina Jussupow, vorne vor dem Brett).

 

 

Schach ist weltweit Denksport Nr. 1 und kostet mit Sicherheit mindestens soviele Nerven wie die meisten motorischen Sportarten!